Das Lauwersmeer
Das Lauwersmeer entstand 1969, als die Lauwerszee abgeschlossen wurde. Aus einem Meeresarm wurde ein Süßwassersee mit Schilfflächen und Schlickflächen, und das zog Vögel an. Heute ist es Nationalpark und eines der wichtigsten Brutgebiete im Norden der Niederlande.
Eine der dunkelsten Gegenden der Niederlande: bei klarem Himmel siehst du hier die Milchstraße mit bloßem Auge.
Von Lauwersoog fährt die Fähre nach Schiermonnikoog, in einer Dreiviertelstunde. Der Ort selbst ist ein Fischereihafen mit einer Auktionshalle, wo man den Fang desselben Morgens kaufen kann.
Westerwolde und der Osten
Sellingen und Wedde liegen in Westerwolde, einer Gegend mit Bachtälern, Eschen und alten Wäldern, die dem Rest der Provinz nicht ähnelt. Bei Bourtange steht eine vollständig rekonstruierte Festungsstadt von 1593, mit Wällen, Gräben und einem sternförmigen Grundriss.
Tipp
Bourtange lag im Achtzigjährigen Krieg genau an der Route zwischen der Republik und dem Bistum Münster. Die Festung wurde 1964 nach den Originalplänen von 1742 wiederaufgebaut und ist heute begehbar: Wälle, Kasematten und ein Dorf im Inneren.
Für wen passt Groningen?
- Wer Weite und Stille sucht, auch in der Hochsaison
- Vogelbeobachter: das Lauwersmeer ist ein Zuggebiet von Rang
- Sternengucker
- Radfahrer, die gerade Wege und weite Horizonte mögen
Weniger geeignet, wenn du viel Auswahl willst: mit vier Parks ist das Angebot hier das kleinste des Landes. Und der Wind hat freies Spiel, was auf dem Rad manchmal zäh wird.
Wann du am besten fährst
Frühjahr und Herbst sind die Zugzeiten am Lauwersmeer, mit Zehntausenden Gänsen und Watvögeln. Der Sommer ist ruhig verglichen mit der Küste weiter westlich. Und der Winter ist die beste Zeit zum Sternegucken: lange Nächte und kaum Streulicht.